Bisher hat sich das niederländische Unternehmen Babboe nur als Hersteller von Familien-Lastenrädern einen Namen gemacht. Nun will man expandieren und erweitert das Sortiment um E-Bikes für den städtischen Güterverkehr. Schließlich ist dies hinsichtlich der Mobilitätsprobleme in einigen Städten ein boomender Bereich.

Drei verschiedene Babboe-Modelle

Das neue Sortiment an Lastenfahrrädern für den Gütertransport umfasst gleich vom Start weg drei verschiedene Modelle. Auf zwei Rädern ist das Babboe Pro Bike unterwegs, das es sowohl mit elektrischer Unterstützung (Hinterradnabenmotor oder Mittelmotor) als auch ohne gibt. Zwischen Vorderrad und Lenker ist entweder eine Komposit-Transportbox oder ein quadratisches Flightcase mit 315 oder 350 Litern Fassungsvermögen untergebracht. Los geht es hier ab 2.899 Euro.Das Babboe Pro Bike mit zwei Rädern - eBikeNews

Wer lieber auf drei Rädern unterwegs ist, dem stehen das Babboe Pro Trike und das Babboe Pro Trike XL zur Wahl. Das ab 1.799 Euro teure Babboe Pro Trike ist ebenfalls mit oder ohne elektrischem Hinterradantrieb verfügbar. Zwischen den beiden Vorderrädern des Dreirads ist eine abschließbare Transportbox aus Holz verbaut, die entweder 265 oder 300 Liter fasst.Das Babboe Pro Trike XL mit geöffneter Transportbox - eBikeNews

Noch mehr Stauraum bietet das in jedem Fall elektrisch angetriebene Babboe Pro Trike XL. Dessen robuste Komposit-Transportbox fasst bis zu 900 Liter, die maximale Belastung liegt bei 100 kg. Als Antrieb kommt ein leistungsstarker Mittelmotor mit einem 500-Wh-Akku für eine Reichweite von 50 bis 70 Kilometer zum Einsatz. Preislich startet das Babboe Pro Trike XL bei 6.199 Euro. Erhältlich sind die Modelle über die offizielle Webseite des Herstellers.

Babboe mit interessanter Geschichte

Aber nicht nur die neuen Cargo-E-Bikes von Babboe sind interessant, sondern auch ein genauerer Blick aufs Unternehmen. Dieses wurde bereits 2007 von einer Gruppe von Eltern gegründet. Der Antrieb war, dass der Markt ihrer Meinung nach kein gutes Lastenrad für Familien hergab. Kurzerhand wurde dies selbst umgesetzt und so das Problem gelöst. Heute vertreibt Babboe seine Fahrräder nicht nur in über 30 Länder, sondern wurde 2017 auch Teil der Accell Group.

Im Handel gibts die elektrischen Lastenräder von Babboe beispielsweise bei Lucky-Bike*.

Nun folgt der nächste großte Schritt mit der Erweiterung des Sortiments. Dazu Babboe-Geschäftsführer Chiem de Winter: „Wir hören unseren Kunden, die zunehmend nach Lastenrädern fragen, immer aufmerksam zu. Neben jungen Familien haben wir eine stark wachsende Nachfrage durch Unternehmen. Aufgrund der vielen urbanen Mobilitätsfragen rechnen wir in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Wachstum des Gütertransports. Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass der Markt für Lastenfahrräder in den nächsten zehn Jahren an die 2 Millionen jährliche Verkäufe erreichen wird, was zum Teil auf die Alternative zurückzuführen ist, die das Lastenfahrrad für die innerstädtische Mobilität bietet. Mit Babboe verfügen wir über das Know-how, die Expertise und Innovationskraft. Wir sind sehr stolz auf unsere neu entwickelte Linie, mit der wir eine nachhaltige, schnelle und kostengünstige Transportlösung für den Gütertransport anbieten.“

via ebike-news.de https://ift.tt/2SYsUlv

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