Wir haben Winter. Die beste Zeit, um sich abends vor den Kamin zu kauern und die emotionalen Wunden der vergangenen Rennsaison zu lecken, Rachepläne zu schmieden und die Fehler nicht im eigenen Training oder gar im fortschreitenden Alter zu suchen, sondern am Material. Gramm im einstelligen Bereich werden gesucht, eifrig Federelemente und Reifen getauscht, Laufräder aus edlem Carbon, vielleicht sogar mit diesen neuartigen Textilspeichen, ans Rad geschraubt. Blöd nur, wenn all diese Upgrades bereits Ergebnis der vergangenen Winterdepression waren.
Die Straßenfraktion würde sich nun eifrig an die Aerodynamik machen und dabei über Scheibenbremsen lamentieren. Doch am schnellen Mountainbike, dort hilft nur ein Blick hinüber in eine andere Ecke der Rennrad- und Zeitfahr-Lobby: Wir sprechen vom Antrieb.

Denn ist alles andere bereits ausgereizt, gibt es genau hier die letzten Watt zu holen. Watt, die für Otto-Normalo irrelevant, für asketische Wettkämpfer und begeisterte Performance-Jäger allerdings das letzte Quäntchen zum Glück darstellen könnten.
Einer der Spezialisten am Gebiet der sogenannten Drivetrain-Efficiency ist das Unternehmen CeramicSpeed. Hinter dem Kürzel UFO verstecken sich deren Leichtlaufketten, welche ab Werk eingefahren und schließlich speziell beschichtet zu den Kunden kommen. Und hinter dem Namen OSPW (Oversized Pulley Wheel System) ein adaptierter Schaltwerkskäfig samt deutlich vergrößerter Schaltröllchen als Upgrade zu „Standard-Schaltwerken“.
Der Ansatz der vergrößerten Schaltröllchen ist kein neuer, und so zieht die Idee des reduzierten Widerstands samt daraus resultierenden Wattgewinns seit langem seine Kreise im Straßen-, Zeitfahr- und Triathlon-Zirkus. Mit den OSPW X Käfigen für die Sram Eagle bringt CeramicSpeed die Technik nun allerdings erstmals ins Gelände.

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