Apple Watch Test – Technik

Das Retina Display ist unter allen Bedingungen exzellent ablesbar. In der Regel reicht die geringste Helligkeitsstufe, auf den Always-on Modus verzichten wir zugunsten der Batterielaufzeit. Zum Aktivieren des Displays nutzen wir die Option “beim Armheben” – so lässt sich das Display zum Ablesen von Daten schnell aufwecken. Ein Drehen der Digital Crown aktiviert das Display ebenfalls.

Die Batterielaufzeit ist wohl eines der Apple Watch Mankos. Im Alltagsbetrieb muss sie ca. alle 1,5 Tage auf die Ladestation. Schon alleine deshalb sollte ein zweites Ladekabel Pflicht sein, um die Uhr z.B. vor einer Tour im Auto noch einmal mit Energie füllen zu können.

Bei Outdoor-Touren kommen wir auf maximal 10 bis 11 Stunden. Eine lange Tagestour ist also machbar, in der Summe sind diese Werte aber unterirdisch – insbesondere unter dem Aspekt, welche Laufzeiten Smartwatches von Garmin bieten.

Wie sich diese Zeiten erreichen lassen haben wir bereits in dem Artikel Wie lassen sich die Akkulaufzeiten der Apple Watch bei Outdoor & Sport optimieren? erläutert. Dazu stehen diverse Energiesparmaßnahmen zur Verfügung.

An Sensoren sind verbaut:

  • Optischer und elektrischer Herzfrequenzsensor
  • Barometrischer Höhenmesser
  • Kompass
  • Beschleunigungssensor
  • Umgebungslichtsensor

Mit externen Sensoren sieht es weniger gut aus. Nur ein Bluetooth-Herzfrequenzsenor lässt sich direkt mit der AW koppeln. Läufer können aber einen Stryd Laufsensor via App verbinden, Radfahrer einen Leistungsmesser.

Wie unser Test von GPS & Herzfrequenzsensor allerdings zeigt, ist ein externer Herzfrequenz-Brustgurt nicht unbedingt nötig. Die Apple Watch liefert unter Outdoor-Bedingungen zuverlässig exakte Daten. Durch Ausschalten des internen Herzfrequenzsensors und Verwenden eines externen HF-Sensors lässt sich allerdings noch etwas Batterielaufzeit herausquetschen.

Der integrierte GPS-Empfänger (Satellitensysteme: GPS, GLONASS, Galileo, QZSS) erledigt seine Aufgaben ebenfalls überaus zufriedenstellend. Die Position bestimmt er nach dem Starten eines Workouts schnell genug, Trackaufzeichnungen fallen unter dem Aspekt “Genauigkeit” sehr gut aus, die Datenqualität reicht für Outdoortouren mehr als aus.

Bei dem barometrischen Höhenmesser ist die Frage zu stellen, ob die einzelnen Apps ihn überhaupt nutzen oder auf die GPS-Höhe setzen. Außerdem lässt er sich – wie bei vielen Sportuhren üblich – nicht manuell kalibrieren. Vermutlich erfolgt das Kalibrieren per GPS – Informationen gibt es dazu allerdings nicht. Ungeachtet dieser Einschränkungen liefert die Apple Watch exakte Höhendaten.

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